In der heutigen globalisierten Welt geht nichts mehr ohne gute Fremdsprachenkenntnisse. Nicht nur fliessendes Englisch ist Pflicht, auch viele andere Fremdsprachen sind heute wichtig, um auf den Märkten punkten zu können. Darauf reagieren mittlerweile auch Sprachschulen – und das Internet.

 

Fremdsprachen gewinnen an Bedeutung: Innovative Wege des Lernens sind gefragt
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Virtuelle Sprachkurse sind gefragt

Das Internet macht es möglich, dass heute niemand mehr lange Wege zu einer teuren Sprachschule in der Innenstadt auf sich nehmen muss: Sprachlehrer sind nur einen Mausklick entfernt per Videochat zu erreichen und können jeden Schüler individuell betreuen. Dazu kommen zahllose Muttersprachler im jeweiligen Land, die an einem Austausch interessiert sind. Denn das grösste Problem des Fremdsprachenlernens ist die mangelnde Anwendung: Wer beispielsweise aus beruflichen Gründen Chinesisch büffelt und nur zweimal pro Woche im Unterricht mit der Sprache in Berührung kommt, wird nur schwer Fortschritte machen. Wer jedoch täglich über das Internet mit neuen Freunden in Shanghai oder Beijing chattet, chinesische Websites liest und gesprochenes Chinesisch in Filmchen auf Youtube hört, wird schnell grosse Fortschritte machen.

Führende Sprachschulen in der Schweiz bieten heute auch sogenannte Virtual Classrooms an, in denen sich kleine Gruppen im Internet treffen um gemeinsam zu lernen und sich miteinander in der neuen Sprache zu unterhalten. Was am besten für die eigenen Bedürfnisse passt, kann jeder schnell für sich selbst herausfinden.

Bei wirtschaftlichen Texten helfen Übersetzer

Auch der Markt für Übersetzungen boomt. Führende Unternehmen wie toptranslation.com greifen auf Muttersprachler aus aller Welt zurück, um erstklassige Übersetzungen zu liefern, und immer mehr Firmen wissen diese Dienste zu schätzen. Ein Vertrag in schlechtem Englisch oder französische Informationsbroschüren voller Fehler kann sich heute niemand mehr leisten. Übersetzungsagenturen fügen sich so nahtlos in eine Reihe unterschiedlicher Internetagenturen ein, an die findige Unternehmer einen Teil der Arbeit auslagern. Schliesslich lohnt es sich oft nicht, einen speziellen Übersetzer in Vollzeit einzustellen, wenn nur ab und zu Texte zu übersetzen sind.

Erst bei einem dauerhaften Engagement lohnt es sich, einen Mitarbeiter mit den entsprechenden Sprachkenntnissen einzustellen. Dies gilt nicht nur für Weltsprachen wie Englisch oder mittlerweile Chinesisch, sondern auch für weniger verbreitete Sprachen: Wer beispielsweise in Brasilien mit Portugiesisch-Kenntnissen auftritt, signalisiert, dass er sich auf das Land eingestellt hat und ihm wirklich an Geschäftsbeziehungen gelegen ist. So verschafft er sich ein weit besseres Entree als mit der Erwartung, dass die anderen sicher auch Englisch sprechen.